| From Seattle to Sa... |
Ein Aufsteller bedeutete die Rast in Neskowin am späten Mittag nach etwa 70 km. In einem kleinen Roadside Market bekamen wir tatsächlich frisch zubereitete Pizza Slices serviert, und zwar an der Sonne im Garten vor dem Store. Ab da war die Stimmung wie ausgewechselt. Auf einem ehemaligen Teilstück der US 101 fuhren wir erstmals mit Rückenwind ganz locker talaufwärts. Vorbei an kleinen Farmen, Wochenendhäuschen schlängelte sich die Strasse durch lichten Mischwald.
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Die Abfahrt zurück zur Hauptroute mit perfekt geneigten Kurven war fantastisch.
Weil der Rückenwind uns treu blieb und die Strasse kaum mehr hügelig war, meisterten wir die letzten 40 km der Tagesstrecke ziemlich entspannt. Ziel war Beverly Beach wo wir wieder gleichauf waren mit dem Etappenplan.
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Wir sind heute morgen bei ziemlicher Kälte (9° C) losgefahren; die Sonne hat aber bald gewärmt und zum ersten Mal kriegen wir Schub von Wind aus Nord-West. Untypisch für Oregon ist heute die Topographie, zwar hügelig, aber mit so moderaten Höhenunterschieden, dass wir es mit dem Schwung von der Abfahrt fast wieder auf der anderen Seite hinauf schaffen.
Hier reiht sich Statepark an Statepark. Die Küste ist entsprechend touristisch genutzt. Die meisten Campgrounds sind voll; in solchen mit Hiker Biker Sites finden Leute wie wir aber immer Platz.
Kurz nach Abfaht sind wir am Yaquinta Head Lighthouse vorbei gekommen.
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In einer kurzen Führung wurde uns alles über die Geschichte und die Technik des Leuchtturms erklärt. Interessante Details: Erbaut 1873. Es wurden 350'00 Ziegelsteine für den Bau verwendet. Dabei wurde Platz für Lüftung freigelassen, so dass bei der Renovation vor zwei Jahren kein einziger Bachstein ersetzt werden musste. Die Wendeltreppe und die Plattformen wurden in Philadelphia hergestellt (teilweise Kinderarbeit!) und über New York, Panama (damals ohne Kanal), San Francisco nach Newport geschifft.
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Die ursprüngliche Linse wird heute noch verwendet und ist ein französisches Produkt.
Auch hier zeugt eine lange Liste von Schiffsunglücken von der Notwendigkeit der Leuchttürme. (2001 war das letzte Unglück.) Auf den mächtigen Basaltfelsen vor dem Cape nisten viele Vogelkolonien, u.a. schwarze Kormorane. Grauwale haben wir leider auch mit dem Fernglas keine gesehen.
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Wir befinden uns unmittelbar vor den Sand Dunes. Sie sind ebenso berühmt wie berüchtigt, letzteres wegen der Buggys, die dröhnend durch die Sandlandschaft preschen. Wir wollen hier auf dem Jessie M. Honeyman State Park campieren (hoffentlich ohne Buggy-Lärm!). Weil bis Sonntag prächtiges Wetter vorausgesagt ist, werden wir morgen erneut eine überlange Etappe fahren. Dann gönnen wir uns zu Wochenbeginn (bei wahrscheinlich wieder regnerischem Wetter) einen Ruhetag.
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