Donnerstag, 28. August 2008

Welcome to California

From Seattle to Sa...

Die letzten zwei Tage im Überblick:
  • Wir sind etwa 200 km nach Süden vorangekommen.
  • Die Bergzüge fallen sanfter zum Pazifik ab, obwohl sie höher sind als die in Oregon.
  • Die Sandstrände sind länger und in der Regel zugänglich.
  • Das Wetter ist fantastisch; die Wärme ist zurück (fast wie in Seattle)
  • Die Preise für das Essen sind markant gestiegen
  • Die Statepark Campgrounds noch günstiger (14$ Wa, 8$ Or, 6$ Ca)
  • Radstreifen (Shoulder) fehlt manchmal
  • Mit welchem Wohlwollen man auch hier den Velofahrern begegnet, zeigt eine kleine Episode von heute: Wir mussten an einer Strassenbaustelle stoppen, weil der Verkehr einspurig geführt wurde. Die Strasse führte ziemlich steil bergauf. Der Flag Man liess uns als erste wieder starten und hielt die Motorfahrzeuge so lange auf, bis wir den Engpass passiert hatten.
Crescent City:
  • Wurde 1964 von einem Tsunami teilweise verwüstet
  • Interview von einer Reporterin der lokalen Zeitung (Link folgt hoffentlich bald)
Klamath:
  • Liegt mitten in den Redwood Wäldern.
  • Ist ebenfalls 1964 durch eine Naturkatastrophe verheert worden: Im Dezember schwoll der Klamath River (zweitgrösster Fluss in Kalifornien) von 1 m auf 27 m an und spülte das Dorf weg.
  • Angeblich 1500 RV Stehplätze in diesem winzigen Dorf fast ohne Infrastruktur, dafür mit Casino
  • Der Klamath River hat keine Dämme deshalb gelangen die Lachse hier nach wie vor zu ihren Laichplätzen. Jährliche Rituale der Indianer (und der Fischer Touristen) im Zuammenhang mit dem Lachsfang.
Trinidad:
  • Tönt nur karibisch, ist aber nur ein Kaff.
  • Hat uns in der Mitte der Donnerstags-Etappe einen komfortablen Rastplatz präsentiert.
Eureka:
  • Grösster Kalifornischer Ort bisher
  • Viktorianische (Laubsägeli-) Architektur (es wirkt alles sehr gepflegt)
  • Wiedereinmal Motel
  • Vom Rückenwind beinahe hierher geblasen worden

From Seattle to Sa...

Nach dem Grenzübertritt war unser Ziel klar: die Redwood-Wälder in den State und National Parks südlich von Crescent City. Es lag darum nahe, bis zum Prairie Creek Redwoods State Park Campground zu fahren und die Wälder von dort aus weiter zu erkunden. Schon auf den letzten 10 mi stiegen wir einigemale von den Rädern und begaben uns zu Fuss auf kleine Trails zu besonderen Bäumen.
Wir beabsichtigen eigentlich auch den kommenden Tag für die weitere Erkundung zu benutzen, merkten dann aber, dass wir am Freitag in Eureka ankommen würden, am Wochenende vor dem Labor Day. Das würde wohl für alle Motels bedeuten: No Vacancy. (Leider hat es in der Nähe keinen anständigen Campground.) Als Kompromiss blieben wir nur einen halben Tag dort und fuhren am Nachmittag nach Eureka.
From Seattle to Sa...

Am Morgen starteten wir gleich nach dem Frühstück einen abwechslungsreichen 19 mi Loop durch die Wälder. Am Gold Bluffs Beach vorbei kamen wir zum urzeitlichen Fern Canyon. Weiter ging es auf einem wunderbaren Singletrack dem Meer entlang. (Was ohne Gepäck nicht alles möglich ist!) Zweimal fuhren wir ziemlich nahe an Elk Bullen vorbei. Wir kamen ihnen beklemmend nahe. Steil und dementsprechend anstrengend wurde es nur auf dem letzten Stück Trail zurück zur Strasse. Ab dort folgten auf dem Newton B. Drury Scenic Parkway 10 km Weg, den wir gestern schon befahren hatten.

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