Samstag, 16. August 2008

Freitag, 15. August

Wir verabschieden uns von Seattle.

From Seattle to Sa...

On the Road

From Seattle to Sa...

In Kürze:
  • Wir fahren 120 km in etwa fünf Stunden
  • Erster geplanter Stop ausgelassen, direkt zum Lake Sylvie
  • Rechts und links: Wälder, Wälder, Wälder
  • Alle paar Kilometer überholen uns Langholz-Laster (zum Glück hat es einen Seitenstreifen)
  • Am frühen Nachmittag erste unfreiwillige Pause: Strasse blockiert wegen eines umgestürzten Campers, der Benzin verliert (eine Stunde warten)
  • Untypisches Wetter: Wolkenlos und heiss (34 Grad)
  • Erster Urwald beim Lake Sylvie
Der Jetlag scheint sich nicht stark auszuwirken; wir kommen von Anfang an gut voran. Beeindruckend sind die ausgedehnten Wälder, durch die wir den ganzen Tag fahren. Der Schatten, den die Bäume häufig spenden macht die Hitze erträglich. Durchschnittlich alle fünf Kilometer werden wir von einem Holzlaster überholt und sind entsprechend froh um den Seitenstreifen, auf dem wir fahren. Wir müssen denn auch häufig den Rindenresten am Strassenrand ausweichen. Die Strasse führt hillup und hilldown. Pychologisch günstig ist die Täuschung, dass wir mehr hilldown als hillup zu fahren meinen. Die Gegensteigungen erkennen wir jeweils erst, wenn wir auf die Mittlere Scheibe wechseln und auch hinten runter schalten müssen.
Kurz nach der Mittagsrast werden wir auf der nun verkehrsarmen Strasse gestoppt. Die Räumung der Unfallstelle (umgestürztes Motorhome), soll zwei bis drei Stunden dauern. Weil der zu fahrende Umweg sehr lang wäre, entscheiden wir uns im Gespräch mit dem Sheriff zum Warten. Interessantes Gespräch mit dem Sheriff und den Feuerwehrleuten. Nach 40 Minuten geht es weiter.
Weil wir den Olympic National Park doch besuchen wollen, möchten wir heute bis in die Nähe von Aberdeen fahren. Die Idee ist, am nächsten Tag dort ein Auto zu mieten und nach Norden zu fahren zum Westeingang des Parks. (Die Velos möchten wir an der Mietstation zurücklassen.) - Wir sind von Seattle aus bewusst nicht um die Halbinsel gefahren, weil das eine zulange zusätzliche Strecke wäre. - Der Besuch des Parks verspricht uns den einzigen nicht-tropischen Regenwald zu begehen. Das lohnt sich nur bei schönem Wetter, und das haben wir ja. Andreas, wir haben deinen Tipp nicht vergessen!

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